Die kanadische Bundesregierung wird voraussichtlich den Mindeststundenlohn für ausländische Zeitarbeiter im Hochlohnbereich erhöhen, um Arbeitgeber zu ermutigen, mehr Kanadier einzustellen.
Nach den aktuellen Regeln für die Erlangung einer LMIA für den Hochlohnbereich müssen Arbeitgeber einem ausländischen Zeitarbeiter mindestens den Durchschnittslohn in ihrer Provinz zahlen.
Arbeitsminister Randy Boysson wird jedoch eine Erhöhung der Schwelle auf 20 % über dem Provinzdurchschnittslohn ankündigen. Die Änderungen werden am 8. November in Kraft treten.
Ziel der Regierung ist es, die Einstellung kanadischer Arbeitnehmer zu fördern. Die Änderung wird voraussichtlich etwa 34.000 Arbeitnehmer im Hochlohnbereich betreffen, aber sie wird keine bestehenden Arbeitserlaubnisse, sondern nur deren Verlängerungen betreffen.
Die Änderung ist Teil von Maßnahmen zur Begrenzung der Zahl der vorübergehenden Einwohner, einschließlich internationaler Studenten und Arbeitnehmer. Die Regeln für Landarbeiter bleiben unverändert.